Muß man die Haustür 2 mal abschließen?

Knapp 140.000-mal haben im letzten Jahr Einbrecher in Wohnungen und Häusern in Deutschland zugeschlagen. Meist zahlt dann die Versicherung. Aber tut sie dies auch, wenn einfachste Maßnahmen, um Diebe fernzuhalten, versäumt werden?

Viele Menschen in Deutschland haben Angst vor Einbrechern. Und die steigende Zahl der Wohnungseinbrüche gab ihnen in der Vergangenheit recht. Tatsächlich scheitert aber jeder dritte Einbruchsversuch an einer entsprechenden Absicherung. Und diese ist zum Teil schon mit einfachen Maßnahmen möglich.

Doch mitunter gehen die Bewohner von Wohnungen und Häusern allzu sorglos mit dem Thema Sicherheit um. Beispielsweise derart, dass die Eingangstür einfach nur zugezogen statt abgeschlossen wird. Solch ein Verhalten macht es nicht nur Dieben leicht, sich Zugang zur Wohnung zu verschaffen, auch die für die Schadensregulierung zuständige Hausratsversicherung kann bei grober Fahrlässigkeit die Zahlung verweigern oder aber arg einschränken. Versicherungsnehmer haben nämlich die Pflicht, darauf zu achten, dass Schäden möglichst erst gar nicht geschehen.

Stellt sich die Frage, wie oft der Schlüssel im Schloss gedreht werden muss, um sich auf die Leistung des Versicherers verlassen zu können. Klar ist, wer zweimal abschließt, kann nichts falsch machen. Keine Versicherung wird in diesem Fall eine Pflichtverletzung monieren.

Darüber, ob auch einmaliges Rumschließen ausreichend ist, um den vollen Versicherungsschutz zu genießen, wird von Gerichten von Fall zu Fall entschieden. Grundsätzlich ergibt sich aus bisherigen Urteilen allerdings keine Pflicht dazu, die Haustür zweimal abzuschließen – was aber nicht zwangsläufig so bleiben muss. Aktuell stellen sich im Streitfall zwei Fragen:

a) Wie lange war der Versicherte außer Haus?

b) Besteht ein kausaler Zusammenhang zwischen der nicht abgeschlossenen Tür und dem Einbruch

Zu a) Hat die versicherte Person nur kurz Haus oder Wohnung verlassen, beispielsweise um einen Nachbarn zu besuchen oder etwas aus dem Auto zu holen, muss sie aus versicherungsrechtlichen Gründen gar nicht abschließen. Eine Abwesenheit von zwei Stunden ohne abzuschließen, berechtigt den Versicherer hingegen zu einer Leistungskürzung von 50 Prozent, hat das Landgericht Kassel entschieden (Az.: 5 O 2653/09).

Zu b) Sind die Dieben beispielsweise gar nicht durch die ungesicherte Tür eingedrungen, sondern durch ein verschlossenes Fenster, kann die Versicherung nicht per se wegen grober Fahrlässigkeit die Leistung verweigern. Entscheidend dürfte hier für die Einzelfallentscheidung des Gerichts auch sein, welche detaillierten Pflichten sich für Versicherungsnehmer aus ihrem entsprechenden Vertrag ergeben.

Einige Assekuranzen bieten im übrigen auch Verträge an, bei denen auf den Einwand der groben Fahrlässigkeit verzichtet wird. Dies erspart dann im Schadensfall zwar einen Streit um etwaige Pflichtverletzungen, muss aber im Zweifelsfall auch extra bezahlt werden. Und Diebe werden dadurch auch nicht abgeschreckt.

Quelle: n-tv.de

KfW Förderung

KFW-FÖRDERMITTEL FÜR EINBRUCHSCHUTZ AUCH IN 2017 – TELENOT-TECHNIK PASST!

telenot

Telenot Alarmanlage

Der Bund hat für 2017 wieder Fördermittel zur Verfügung gestellt und dies sogar in wesentlich höherem Umfang als 2016. Bürger können bei der KfW den Investitionszuschuss für Einbruchschutzmaßnahmen im Rahmen des Programms 455 „Altersgerecht Umbauen“ beantragen. Die mehrfach ausgezeichnete Alarmanlage compact easy und die Einbruchmelderzentralen complex 200H/400H aus dem Hause TELENOT erfüllen alle Anforderungen für die Förderung.

Um das Verfahren der Antragstellung zu optimieren und zu vereinfachen, werden Anträge für Einbruchschutzmaßnahmen ab sofort über das neue Zuschussportal der KfW gestellt https://www.kfw.de/zuschussportal. Hierbei handelt es sich um ein Online-Portal, in dem Zuschüsse für KfW-Produkte online beantragt werden können. Sämtliche Unterlagen des Antragstellers sowie Dokumente der KfW (Zusage und weitere Vertragsdokumente) werden hier zur Verfügung gestellt. Zur Nutzung des Portals ist eine kurze Registrierung notwendig. Erläuterungen gibt es unter https://www.kfw.de/inlandsfoerderung/Privatpersonen/Bestandsimmobilie/Zuschussportal/.

Detaillierte Informationen zur KfW-Förderung und Links zum KfW-Zuschussportal finden Sie unter www.kfw.de/einbruchschutz sowie www.kfw.de/455.

Gerne stehen wir Ihnen auch bei Fragen direkt zur Verfügung.

Rufen Sie uns einfach an: 0 22 51 – 77 48 548

KFW-Mittel auch in 2017

Der Bund hat für 2017 wieder Fördermittel zur Verfügung gestellt und dies sogar in wesentlich höherem Umfang als 2016. Bürger können bei der KfW den Investitionszuschuss für Einbruchschutzmaßnahmen im Rahmen des Programms 455 „Altersgerecht Umbauen“ beantragen. Die mehrfach ausgezeichnete Alarmanlage compact easy und die Einbruchmelderzentralen complex 200H/400H aus dem Hause TELENOT erfüllen alle Anforderungen für die Förderung.

Um das Verfahren der Antragstellung zu optimieren und zu vereinfachen, werden Anträge für Einbruchschutzmaßnahmen ab sofort über das neue Zuschussportal der KfW gestellt https://www.kfw.de/zuschussportal. Hierbei handelt es sich um ein Online-Portal, in dem Zuschüsse für KfW-Produkte online beantragt werden können. Sämtliche Unterlagen des Antragstellers sowie Dokumente der KfW (Zusage und weitere Vertragsdokumente) werden hier zur Verfügung gestellt. Zur Nutzung des Portals ist eine kurze Registrierung notwendig. Erläuterungen gibt es unter https://www.kfw.de/inlandsfoerderung/Privatpersonen/Bestandsimmobilie/Zuschussportal/.

Detaillierte Informationen zur KfW-Förderung und Links zum KfW-Zuschussportal finden Sie unter www.kfw.de/einbruchschutz sowie www.kfw.de/455.

Gerne stehen wir Ihnen auch bei Fragen direkt zur Verfügung. Rufen Sie uns einfach an!

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Kosten für Polizeieinsatz

Fehlalarm der Alarmanlage kostet künftig nichts mehr!
Löst eine Alarmanlage ohne Grund aus, müssen private Hausbesitzer im Kreis Euskirchen in Zukunft keine Gebühr mehr zahlen. Das hat die Landesregierung beschlossen. Moderne Sicherheitstechnik sei ein wichtiges Mittel im Kampf gegen Einbrecher.
Deswegen sei es kontraproduktiv, Hausbesitzer für Fehlalarme weiter zur Kasse zu bitten. Bisher mussten Hausbesitzer eine Verwaltungsgebühr in Höhe von 110 Euro zahlen, wenn ein Fehlalarm einen Polizeieinsatz ausgelöst hat. Ausnahmen gab es nicht.
Im Kampf gegen Einbrecher setzt die Landesregierung aber auf die Mithilfe der Hausbesitzer.
Wir wollen die Menschen ermutigen, sofort die 110 zu wählen, wenn ihnen etwas verdächtig vorkommt, heißt es von NRW-Innenminister Jäger. Er weist auch noch einmal darauf hin, dass die Polizei Wohnungs- und Hauseigentümer kostenlos über Einbruchsschutz informiert und geeignete Fachfirmen vermittelt.

Rauchmelderpflicht

csm_vorschau-rauchmelder_919da38698Wenn es brennt, retten Rauchmelder Leben. Seit 2016 sind Rauchmelder fast überall Pflicht. Wie es in den einzelnen Bundesländern aussieht und wer für die Instandhaltung verantwortlich ist.
Von Jessica Baker

 
Rauchmelderpflicht in den Bundesländern
Die meisten Brandopfer werden nachts im Schlaf überrascht. Rauchmelder schlagen im Ernstfall Alarm.

400 Brandtote und 4.000 Verletze gibt es pro Jahr in Deutschland, so die Angaben des Forums Brandrauchprävention. Die meisten verunglücken nachts in ihrer eigenen Wohnung. Zwei Drittel der Opfer werden im Schlaf überrascht und bemerken den Rauch zu spät, denn m Schlaf funktioniert der Geruchssinn nicht.

Landesbauordnungen regeln die Rauchmelderpflicht
Schutz bieten Rauchmelder, auch Feuermelder oder Brandmelder genannt. Das haben auch viele Bundesländer erkannt und haben in den vergangenen Jahren fast ausnahmslos eine Rauchmelderpflicht in Privatwohnungen eingeführt. Die Rauchmelderpflicht ist jedoch in Bayern, Baden-Württemberg oder Nordrhein-Westfalen aber ganz unterschiedliche geregelt.

Da die meisten Länder eine Übergangsfrist für Bestandswohnungen einräumen, müssen in den kommenden Jahren nach und nach auch Altbauten mit Brandmeldern ausgestattet werden. In Baden-Württemberg und Hessen lief die Frist bereits am 31. Dezember 2015 ab.

Die Rauchmelderpflicht ist in den einzelnen Landesbauordnungen verankert. Die Anwendungsnorm DIN 14676 liegt allen Gesetzestexten zu Grunde: „Wegen der verminderten Wahrnehmung von Brandrauch im Schlaf sind Schlafbereiche, insbesondere Kinder- und Schlafzimmer sowie Flure durch Rauchwarnmelder zu überwachen. Bei offenen Verbindungen mit mehreren Geschossen ist mindestens auf der obersten Ebene ein Rauchwarnmelder zu installieren.“

Eigentümer und Vermieter sind für den Brandschutz verantwortlich
Eine Pflicht allein reicht jedoch nicht aus. Darauf weist auch Wege hin: „Es gibt keine staatliche Kontrolle der Rauchmelderpflicht. Für den Einbau sind meist die Eigentürmer verantwortlich.“ Daher müssen sich Mieter und Vermieter über die gesetzlichen Vorschriften zur Installation und Erhaltung der Betriebsbereitschaft informieren.

In allen Bundesländern ist der Eigentürmer verpflichtet, Rauchmelder zu installieren. In Mecklenburg-Vorpommern war bis Oktober 2015 der Besitzer/Mieter für den Einbau und die Instandhaltung verantwortlich. Jetzt ist es auch hier der Eigentümer.

Die Betriebsbereitschaft müssen sie aber nicht immer gewährleisten. In Baden-Württemberg, Bayern, Bremen, Hessen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein ist der Mieter dafür verantwortlich den Brandmelder Brandmelder betriebsbereit zu halten, sofern der Vermieter dies nicht freiwillig übernimmt.

Rauchmelder richtig anbringen und wartencsm_vorschau-rauchmelder_919da38698
Ein Rauchmelder ist nur dann effektiv, wenn er richtig installiert wird. Er sollte in waagrechter Position an der Decke, am besten in der Raummitte und mit mindestens einem halben Meter Abstand zur Wand montiert werden. Wer einen Fehlalarm vermeiden möchte, sollte das Gerät nicht in der Nähe von Luftschächten und Klimaanlagen anbringen. An Dachschrägen ist eine Position etwa 50 Zentimeter unterhalt des höchsten Punktes ideal.

Wenn der Mieter im Mietvertrag zur Wahrung der Betriebsbereitschaft verpflichtet ist, sollte er einmal im Jahr das Gerät prüfen. Vermieter können diese Aufgabe ebenfalls durchführen oder einem Hausmeister überlassen. Getestet werden müssen die Raucheindringöffnung, das akustische und optische Warnsignal, ob genug Freiraum vor dem Brandmelder besteht und ob die Batterie noch funktioniert.

Je nach Art der Inspektion unterscheidet man Geräte mit Vor-Ort- bzw. Fernprüfung mittels Funk. Technisch sind beide Methoden gleichwertig. Wer sich einen neuen Rauchmelder anschaffen möchte, sollte auf eine gute Qualität achten. Es ist ratsam zu schauen, ob die verwendeten Geräte über das Q-Label verfügen. Dieses Qualitätssiegel wird nur an Rauchmelder verliehen, die besonders hohen Ansprüchen genügen und über eine 10-Jahres-Batterie verfügen. Eine beispielhafte Liste mit zertifizierten Rauchmeldern gibt es hier.

Wo sind Rauchmelder Pflicht? – Gesetzliche Regelungen in den Bundesländern
Welche Regelungen in den einzelnen Bundesländern gelten zeigt die folgenden Übersicht.

Baden-Württemberg: Seit dem 11. Juli 2013 müssen alle Neubauten mit einem Rauchmelder ausgestattet werden. Mit Ablauf des 31.Dezember 2014 sind sie auch in Bestandswohnungen Pflicht.

Bayern: Die Rauchmelderpflicht gilt seit 25. September 2012 für Neubauten. Bestandsbauten müssen bis zum Ablauf des 31. Dezember 2017 umgerüstet werden.

Berlin: Der Einbau von Rauchmeldern in neu gebauten Berliner Wohnungen ist seit 2016 Pflicht. Für Bestandswohnungen gilt eine Übergangsregelung. Hier wird der Einbau der Rauchmelder ab 2020 vorgeschrieben.

Brandenburg: In Brandenburg wurde bisher noch keine Rauchmelderpflicht eingeführt. Änderungen in der Landesbauordnung sind aber schon geplant. Ab 1. Januar 2021 müssen Bestandsbauten nachgerüstet werden.

Bremen: Neu- und Umbauten müssen seit dem 1. Mai 2010 mit einem Rauchmelder ausgestattet werden. Bestehende Wohnungen hatten noch bis Ende 2015 Zeit.

Hamburg: Rauchmelderpflicht besteht hier bereits seit dem 1. April 2006 für Neubauten und seit dem 01. Januar 2011 für alle Wohnungen.

Hessen: Seit dem 24. Juni 2005 gilt die Pflicht für Neubauwohnungen und seit 2015 für alle bestehende Wohnungen.

Mecklenburg-Vorpommern: In Neu- und Umbauten muss seit dem 1. September 2006 ein Rauchmelder installiert worden sein, in Altbauten seit dem 01. Januar 2010.

Niedersachsen: Für Neu- und Umbauten besteht seit dem 1. November 2010 eine Einbaupflicht von Rauchmeldern. In bestehenden Wohnungen erst seit 2016.

Nordrhein-Westfalen: In Wohnungen, die nach dem 1. April 2013 errichtet oder genehmigt, wurden besteht Rauchmelderpflicht. Bestehende Wohnungen müssen erst ab dem 1. Januar 2017 einen Rauchmelder besitzen.

Rheinland- Pfalz: Hier gilt die Rauchmelderpflicht bereits für alle Wohnungen. Neu- und Umbauten müssen seit dem 23. Dezember 2003 und bestehende Wohnungen seit dem 12. Juli 2012 mit einem Brandmelder ausgestattet werden.

Saarland: Im Saarland besteht seit dem 18. Februar 2015 eine Einbaupflicht für Neu- und Umbauten. Für Bestandswohnungen gibt es bisher keine Regelung.

Sachsen : Zum 1. Januar 2016 ist in der Sächsischen Bauordnung eine gesetzliche Rauchwarnmelderpflicht für Neubauten eingeführt. Eine Nachrüstungspflicht für Bestandsbauten gibt es bisher nicht.

Sachsen-Anhalt: Neu- und Umbauten müssen seit dem 17. Dezember 2009 einen Rauchmelder besitzen. Für bestehende Wohnungen galt noch eine Übergangsfrist bis zum Ablauf des 31. Dezember 2015.

Schleswig-Holstein: Alle Wohnungen müssen hier seit dem 01. Januar 2011 mit Rauchmeldern ausgestattet werden, Neubauten bereits seit dem 4. April 2005.

Thüringen : In Thüringen besteht seit dem 29. Februar 2008 eine Einbaupflicht. In diesem Jahr wurde beschlossen, auch Bestandswohnungen bis zum Ablauf des 31. Dezember 2018 zu verpflichten.

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